Geschichte der Ortsgruppe Margrethausen

Geschichte der Ortsgruppe Margrethausen

Nachdem im Jahr 1888 der Schwäbische Albverein in Plochingen gegründet worden war, dauerte es noch 24 Jahre, bis sich auch in Margrethausen einige engagierte Männer zusammenschlossen und 1912 die Gründung einer eigenen Ortsgruppe beschlossen.

Margrethausen war ursprünglich ein reines Bauerndorf. Mit der Gründung des Margretwerkes im Jahr 1889 und dessen raschem Wachstum erhielten viele Einwohner einen Arbeitsplatz vor Ort sowie ein gesichertes Einkommenneben der Landwirtschaft. Dadurch blieb den Bürgern mehr Zeit für Freizeitaktivitäten, insbesondere für das Wandern in der näheren Umgebung.

Bereits im Jahr 1930 zählte die Ortsgruppe 34 Mitglieder.

Einen großen Aufschwung erlebte der Verein, als 1961 Bürgermeister Gregor Götz die Ortsgruppe als Vertrauensmann übernahm und sie mit großem Engagement unterstützte.

Mit der Einweihung des Vereinsheims im Jahr 1986 im Kloster ging schließlich ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung: Der Verein erhielt eigene Räumlichkeiten für Veranstaltungen und gesellige Zusammenkünfte. Besonders die Jugend- und Familienarbeit wurde dort im Vereinsheim „Klosterstüble“ in vorbildlicher Weise gepflegt.

Im Jahr 2012 konnte in der Festhalle schließlich das 100-jährige Vereinsjubiläum feierlich begangen werden.

Möge der Schwäbische Albverein Margrethausen auch in Zukunft weiter wachsen und gedeihen, zum Wohle unserer Heimat und ihrer Bürger.

Getreu dem Motto:
Natur – Heimat – Wandern